SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat die Haltung der rot-grünen Bundesregierung während des Irak-Kriegs verteidigt. Aussagen von US-Offizieren, der Bundesnachrichtendienst (BND) habe 2003 während der US-Invasion kriegswichtige Daten weitergeleitet, nannte Steinmeier gestern ein "vergiftetes Lob". Die rote Linie sei nie überschritten worden, sagte er vor dem BND-Untersuchungsausschuss. Steinmeier war während des Kriegs als Kanzleramtschef für den BND zuständig. Die Union erneuerte indes ihre Kritik. Es habe zumindest eine indirekte Beteiligung der rot-grünen Regierung gegeben, so die CDU-Abgeordnete Kristiane Köhler. Seite 3
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