Energiepreise

Tankrabatt gilt ab Donnerstag: So viel sparen Autofahrer beim Sprit

Ab Donnerstag greift der neue Tankrabatt und senkt den Spritpreis um bis zu 16,7 Cent pro Liter. Ob die Ersparnis vollständig an der Zapfsäule ankommt, ist jedoch offen.

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Der Tankrabatt startet am Donnerstag.

Der Tankrabatt startet am Donnerstag.

© Jan Woitas/dpa

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag tritt um Mitternacht ein Nachlass von 14,04 Cent pro Liter bei der Energiesteuer in Kraft. Zusammen mit der geringeren Mehrwertsteuer ergibt sich nach Angaben der Bundesregierung eine Entlastung von insgesamt 16,7 Cent pro Liter. Der Rabatt gilt für Kraftstoff, der nach Mitternacht an die Tankstellen ausgeliefert wird.

Eine Verpflichtung zur Weitergabe des Rabatts an die Kunden besteht nicht. Erfahrungen aus den vorherigen Tankrabatten zeigten jedoch, dass die Preise vielerorts bereits um Mitternacht sinken dürften, allein wegen der Erwartungshaltung der Verbraucher. Dass sofort überall die vollen 16,7 Cent weitergegeben würden, sei aber unwahrscheinlich.

Später Vormittag meist am günstigsten

Ein Frühstart lohne sich nicht, da die Spritpreise wegen der sogenannten 12-Uhr-Regel bis Mittag nur sinken könnten. Nach Daten des Portals Tankerkönig steigen die Preise am Mittag häufig um rund 20 Cent pro Liter. Der ADAC verweist zudem darauf, dass die Preise in den Tagen nach dem Start der bisherigen Tankrabatte 2022 und zuletzt jeweils wieder gestiegen seien.

Ob der Rabatt vollständig bei den Kunden ankommt, ist umstritten. Beim Rabatt im Mai und Juni hatten Ifo-Institut, Monopolkommission und Bundeskartellamt eine nur unvollständige Weitergabe festgestellt. Die Mineralölwirtschaft weist dies zurück.

Preisniveau vor Kriegsbeginn nicht in Sicht

Ein Rückgang auf das Preisniveau vor Kriegsausbruch ist nach Einschätzung des ADAC nicht zu erwarten. Am letzten Tag vor Kriegsbeginn Ende Februar kostete ein Liter Super E10 bundesweit im Tagesdurchschnitt 1,78 Euro, ein Liter Diesel 1,75 Euro. Am vergangenen Sonntag lag der Preis laut ADAC bei 2,28 Euro für E10 und 2,43 Euro für Diesel. Wichtigster Preistreiber ist nach diesen Angaben der Iran-Krieg, durch den der Export von Rohöl und Treibstoffen aus der Golfregion eingeschränkt ist.

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