Ein Anhänger von Eintracht Braunschweig ist während der Zweitliga-Begegnung gegen Dynamo Dresden nach einem Notfall im Stadion ums Leben gekommen. Wie der Stadionsprecher in der Halbzeitpause bekannt gab, starb der Fan auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Familie habe gewünscht, dass das Spiel unter der Anfeuerung der Zuschauer fortgeführt werde.
„Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen ist der betroffene Eintracht-Fan leider auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben“, hieß es in einer Mitteilung des Vereins in den sozialen Medien. „Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Angehörigen. In solchen Momenten rückt der Fußball in den Hintergrund.“
Spiel auf Wunsch der Angehörigen fortgesetzt
Bereits vor dem Anpfiff hatte sich der Beginn der Partie um 15 Minuten verzögert. „Aufgrund eines Notfalleinsatzes im Stadion wird das Spiel 15 Minuten später beginnen“, teilte Eintracht Braunschweig im vereinseigenen Liveticker mit. Rettungskräfte schirmten den Einsatzort mit großen weißen Planen ab. Per Stadiondurchsage wurden die Zuschauer darüber informiert, dass ein Mensch um sein Leben kämpfe.
Das Spiel wurde anschließend mit der angekündigten Verspätung angepfiffen und nach dem Bekanntwerden des Todesfalls in der Halbzeit auf ausdrücklichen Wunsch der Angehörigen fortgesetzt.
Vor 20.915 Zuschauern gab es ein 2:2 (1:1)-Unentschieden.
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