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Dritte Schließung binnen 36 Tagen: Nächster Brandschutzmangel an der TU Berlin entdeckt

Wegen Brandschutzmängeln hat die TU Berlin ein weiteres Gebäude geschlossen. Es ist bereits die dritte größere Sperrung innerhalb von gut einem Monat.

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Das Hauptgebäude der TU bleibt vorerst gesperrt. Nun kommt ein weiteres Gebäude hinzu.

Das Hauptgebäude der TU bleibt vorerst gesperrt. Nun kommt ein weiteres Gebäude hinzu.

© Annette Riedl/dpa

Die Technische Universität (TU) Berlin hat das Gebäude BH-N (Bergbau- und Hüttenwesen-Neubau) mit sofortiger Wirkung gesperrt. Das teilte die Hochschule am Freitag mit. Zuvor waren bereits das Hauptgebäude und die Universitätsbibliothek betroffen. Hintergrund ist diesmal nach Angaben der TU die im Gebäude installierte Sprühnebel-Löschanlage, die externe Gutachter bei einer aktuellen Prüfung als derzeit nicht betriebsfähig eingestuft hätten. Ohne funktionierende Löschanlage sei der erforderliche Brandschutz nicht gewährleistet.

Fünf Hörsäle gesperrt – Teilöffnung wird angestrebt

Die im Gebäude tätigen TU-Mitglieder seien am Freitag in einer Informationsveranstaltung durch das Präsidium über die Lage und das weitere Vorgehen unterrichtet worden, hieß es. Im BH-N befinden sich nach Angaben der Universität insgesamt fünf Hörsäle auf drei Etagen.

Die TU arbeite mit hoher Priorität an einer Teilöffnung des Gebäudes, teilte die Hochschule weiter mit. Ein entsprechendes Konzept sei erarbeitet worden und werde in Kürze der zuständigen Bauaufsicht des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf zur Abstimmung vorgelegt. Parallel würden die organisatorischen und finanziellen Auswirkungen geprüft. Weiterführende Informationen sollen in den kommenden Tagen folgen.

Dritte Gebäudesperrung in gut einem Monat

Es ist bereits die dritte größere Gebäudeschließung an der TU Berlin innerhalb von nur 36 Tagen. Am 8. Mai 2026 war das Hauptgebäude an der Straße des 17. Juni in Berlin-Charlottenburg gesperrt worden, nachdem die Berliner Feuerwehr und zuständige Behörden bei einer Begehung bauliche Auffälligkeiten festgestellt hatten. Das Hauptgebäude bleibt für das gesamte Sommersemester bis zum 30. September geschlossen.

Anfang Juni musste zudem die gemeinsame Universitätsbibliothek von TU und Universität der Künste (UdK) in der Fasanenstraße für ein paar Tage schließen, seit dem Donnerstagmorgen ist sie wieder geöffnet. Grund war laut TU eine bei einer Sachverständigenprüfung festgestellte defekte Zylinderkopfdichtung an einer Netzersatzanlage, die im Ernstfall sicherheitsrelevante Anlagen mit Strom versorgt.

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TU-Präsidentin Fatma Deniz hatte bereits im Zuge der Bibliotheksschließung auf eine neu gegründete Planungs-Taskforce Brandschutz verwiesen, die stufenweise jedes einzelne Gebäude der Universität prüfen soll.

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