Die Technische Universität Dresden (TUD) hat am 18. Mai 2026 zwei Forschungseinrichtungen in Betrieb genommen: das „Quantum Communication, Computing, and Sensing Lab“ sowie ein sogenanntes Holodeck. Beide Labore sollen die Forschung an künftigen Kommunikationsnetzen und an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technik vorantreiben.
Im Quantenlabor verfolgen die Forschenden einen integrierten Ansatz, der Quantenkommunikation, Quantencomputing und Quantensensorik zusammenführt. Ziel sei es, neue Architekturen jenseits aktueller Netzwerktechnologien zu entwickeln, so die TUD. „Unser Ziel ist es, über isolierte Quantenanwendungen hinauszugehen und stattdessen integrierte Systeme zu schaffen, in denen Kommunikation, Rechnen und Sensorik zusammenwirken, um echte kommerzielle Anwendungen zu ermöglichen“, sagt Juniorprofessor Riccardo Bassoli. Dies versetze das Team in die Lage, neu zu definieren, was Netze wie 6G leisten könnten.
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Parallel ging das Holodeck in Betrieb, ein vollständig LED-basierter, immersiver Raum für Echtzeitvisualisierungen. Anders als klassische Virtual-Reality-Lösungen funktioniert er ohne VR-Brille und erlaubt gemeinsame Erlebnisse mehrerer Personen.
Geplante Anwendungen reichen von der Analyse menschlichen Verhaltens über virtuelle Produktion und simulationsbasiertes Design bis hin zur Erforschung digitaler Entscheidungsprozesse.
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Die feierliche Eröffnung erfolgte im Beisein der Rektorin der TUD, Professorin Ursula M. Staudinger, von Martin Kiefer (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) und von Professor Frank Fitzek, Inhaber der Deutsche Telekom Professur für Kommunikationsnetze und Sprecher des Exzellenzclusters CeTI.
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