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Ukrainekrieg

Bericht: Starmer, Macron und Selenskyj wollen sich „nächste Woche“ mit Trump treffen

Einem neuen Bericht zufolge wollen die drei Politiker nach Washington reisen, um mit Trump ihre Vorstellungen zur Beendigung des Ukrainekrieges zu besprechen.

Katerina Alexandridi
3 Min
Keir Starmer (M.), Wolodymyr Selenskyj (l.) und Emmanuel Macron während des Gipfeltreffens zur Lage der Ukraine in London

Keir Starmer (M.), Wolodymyr Selenskyj (l.) und Emmanuel Macron während des Gipfeltreffens zur Lage der Ukraine in London

© AFP Pool

Der britische Premierminister Keir Starmer und der französische Präsident Emmanuel Macron wollen gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj „nächste Woche“ zu einem Treffen mit Donald Trump nach Washington reisen, um „eine einheitliche Position zu einem Friedensplan zu vertreten“. Dies berichtet die britische Tageszeitung Daily Mail am Mittwoch unter Berufung auf diplomatische Quellen.

Demselben Bericht zufolge erwägt der US-Präsident, „seine Führungsrolle in der Nato aufzugeben“, nachdem er darauf bestanden hat, dass die europäischen Verbündeten mehr Verantwortung für die Sicherheit des Kontinents übernehmen. Die britische Zeitung weist darauf hin, dass der Posten des Alliierten Oberkommandierenden in Europa immer mit einem hochrangigen US-General bekleidet war. Nun, so die Daily Mail weiter, wolle Washington, dass ein britischer oder französischer General diesen Posten übernimmt, entsprechend den Erwartungen Trumps.

Bei dem Sondertreffen zum Ukrainekrieg am Wochenende stärkten die europäischen Verbündeten Selenskyj nach dem Eklat im Weißen Haus den Rücken. Trump und Selenskyj waren vor der Weltöffentlichkeit im Oval Office heftig aneinander geraten. Sekundiert von seinem Vizepräsidenten J.D. Vance, warf Trump dem ukrainischen Staatschef fehlende Dankbarkeit und Respektlosigkeit vor. Selenskyj verließ das Weiße Haus im Streit. Am Montag ordnete der US-Präsident schließlich die Aussetzung der US-Militärhilfe für die Ukraine an.

Keir Starmer sagte nach dem Londoner Treffen, Großbritannien, Frankreich sowie eine Reihe anderer Länder wollten mit der Ukraine an einem Waffenruhe-Plan arbeiten. Seinerseits erklärte Macron gegenüber der Zeitung Le Figaro, dass er zusammen mit Starmer eine einmonatige Waffenruhe vorschlage. Daraufhin hatte jedoch London eine Einigung dementiert. „Aber wir arbeiten mit Frankreich und unseren europäischen Verbündeten zusammen, um herauszufinden, auf welchem Weg wir einen dauerhaften und beständigen Frieden in der Ukraine schaffen können“, sagte der britische Verteidigungs-Staatssekretär Luke Pollard am Montag dem Sender Times Radio.

Trump vor Kongress: Selenskyj hat sich in Brief zu Verhandlungen mit Russland bereit erklärt

Trump hat nach eigenen Angaben vor seiner Rede vor dem US-Kongress einen Brief vom ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj erhalten, in dem dieser sich zu Verhandlungen mit Russland bereit erklärt. „In dem Brief heißt es, dass die Ukraine bereit ist, so bald wie möglich an den Verhandlungstisch zu kommen, um einen dauerhaften Frieden näherzubringen“, sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) in seiner Rede vor beiden Kammern des Kongresses. Selenskyj habe sich zudem zur Unterzeichnung des Rohstoffabkommens mit den USA bereit erklärt.

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Wenige Stunden zuvor hatte Selenskyj selbst sich im Onlinedienst X ähnlich geäußert. Sein Team und er seien „bereit, unter der starken Führung von Präsident Trump zu arbeiten, um einen dauerhaften Frieden zu erhalten“, schrieb Selenskyj. Sein Land sei zudem „jederzeit“ bereit, das mit den USA ausgehandelte Rohstoffabkommen abzuschließen. Zudem werde sein Land einer „Waffenruhe“ in der Luft und zur See „sofort zuzustimmen, wenn Russland das Gleiche tut“. (mit AFP)

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