Ein Team der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus hat erneut am Bugando Medical Centre in Mwanza in Tansania operiert. Das teilte die Universität am Mittwoch mit. Geleitet wurde der Einsatz von Ehab Shiban, Klinikdirektor der Neurochirurgie.
Zusammen mit den Ärzten vor Ort entfernte das Team große und schwer zugängliche Hirntumoren. Außerdem gab es Eingriffe an der Schädelbasis durch die Nase mit einem Endoskop sowie Operationen an Kindern. Während der Operationen überwachten die Ärzte die Nervenfunktionen laufend, ein Verfahren, das sich intraoperatives Neuromonitoring nennt.
Zum ersten Mal gehörten zwei Pflegefachkräfte der Intensivstation aus Cottbus zur Gruppe. Sie sollten die Betreuung der Patienten nach den Eingriffen mit aufbauen. „Eine erfolgreiche Operation endet nicht mit dem letzten Nahtstich“, sagte Pflegevorstand Andrea Stewig-Nitschke. Shiban sprach von der gesamten Behandlungskette, von der Operation bis zur sicheren Versorgung danach.
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Die Universität arbeitet seit mehreren Jahren mit dem Klinikum in Mwanza zusammen; der Einsatz knüpft an frühere Missionen an. Die Cottbuser Hochschule wurde am 1. Juli 2024 gegründet und hat rund 4300 Beschäftigte. Zum Wintersemester 2026/2027 begannen die ersten 38 Medizinstudenten.
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