Pokal

Zweimal dasselbe Duell: 1. FC Union Berlin kann Vereinsgeschichte schreiben

Der 1. FC Union trifft gleich doppelt auf seine jüngsten Gegner. Während die Männer Wiedergutmachung wollen, winkt den Frauen Historisches.

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Besonderes Wochenende für Union-Fans: Gleich zweimal spielen die Eisernen gegen den gleichen Gegner wie zuletzt.

Besonderes Wochenende für Union-Fans: Gleich zweimal spielen die Eisernen gegen den gleichen Gegner wie zuletzt.

© Uwe Koch/IMAGO

Beim 1. FC Union Berlin kommt es an diesem Wochenende gleich doppelt zum Wiedersehen mit dem jeweils jüngsten Kontrahenten. Während die Männer nach einem heftigen Pokal-Debakel auf Wiedergutmachung hoffen, bietet sich den Frauen eine historische Chance.

Union Berlin hofft auf Revanche gegen Köln

Die ungewöhnliche Konstellation beider Teams sieht wie folgt aus: Die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli trifft am Sonntag (15.30 Uhr) erneut auf den 1. FC Köln. Erst am Dienstag waren die Eisernen im DFB-Pokal beim Bundesligakonkurrenten mit 0:5 untergegangen.

Auch das Frauenteam von Union trifft am Wochenende auf seinen jüngsten Gegner. Die Mannschaft von Trainerin Marie-Louise Eta bekommt es am Sonnabend (13 Uhr) erneut mit dem Hamburger SV zu tun. Am vergangenen Wochenende hatten sich beide Teams in der Bundesliga mit einem 4:4 getrennt.

Die Ausgangslage unterscheidet sich für beide Teams deutlich. Die Männerprofis werden nach dem Debakel im Pokal hoffen, sich nun in der Bundesliga und zuhause im Stadion An der Alten Försterei revanchieren zu können.

Bei den Frauen ist die Reihenfolge umgekehrt: Nachdem sich beide Teams in der Liga die Punkte geteilt haben, treffen sie nun im DFB-Pokal erneut aufeinander.

Marie-Louise Eta will Union-Geschichte schreiben

Anders als die Männer müssen die Frauen dabei in beiden Spielen auswärts antreten. Für Trainerin Eta ist das aber kein allzu großes Problem. „Der Pokalwettbewerb ist besonders. Wir freuen uns auf das Spiel in Hamburg und auf die tolle Atmosphäre im Volksparkstadion“, ließ sie sich vom Verein zitieren.

Und während die Männer wohl alles anders machen müssen als zuletzt, kündigte Eta für die Frauen an: „Wir wollen an die gute Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen.“

Die Trainerin betonte, wie wertvoll ein Erfolg in Hamburg wäre. Denn mit einem Sieg könnten sich die Union-Frauen in die Vereinshistorie einschreiben: „Am Ende ist unser Ziel, erstmals in der Union-Geschichte der Profi-Frauen in ein DFB-Pokal-Viertelfinale einzuziehen. Dafür werden wir alles investieren.“

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