2. Bundesliga

Vierter Heimsieg in Serie: 1. FC Magdeburg lässt Karlsruhe keine Chance

Zwei Treffer per Elfmeter ebnen dem 1. FC Magdeburg den Weg zum deutlichen Heimsieg gegen den Karlsruher SC – dem vierten Erfolg zu Hause in Folge.

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Die Spieler des 1. FC Magdeburg jubeln über das Tor zum 1:0.

Die Spieler des 1. FC Magdeburg jubeln über das Tor zum 1:0.

© Julius Frick/dpa

Der 1. FC Magdeburg hat den Karlsruher SC mit einer Tor-Gala gedemütigt und dessen Auswärtskrise verschärft. Die Mannschaft von Petrik Sander gewann ihr Heimspiel gegen den auf fremdem Boden weiter sieglosen KSC mit 6:1 (1:0) und rückte zunächst auf Platz vier der 2. Fußball-Bundesliga vor.

Nach zwei verwandelten Foulelfmetern von Mateusz Zukowski (39./51. Minute) erhöhten Anselmo García MacNulty (54.), Emmanuel Iyoha (59.), Roko Simic (66.) und Leon Mergner (90.+3) für Magdeburg. Deniz Ofli (82.) erzielte lediglich den Karlsruher Ehrentreffer.

Startelfdebüt für Chavez

Magdeburg-Trainer Petrik Sander nahm im Vergleich zum 0:2 beim Elb-Clásico in Dresden zwei Veränderungen der Startelf vor. Alexander Nollenberger hat seine muskulären Beschwerden überstanden und kehrte zurück in die Anfangsformation. Außerdem durfte der vom FC Bayern geliehene Mittelfeldspieler Felipe Chavez erstmals von Beginn an auf dem Rasen stehen. Herbert Bockhorn nahm dafür auf der Bank Platz. Moritz Kwarteng fehlte im Kader.

Zwei Abseitstore in der ersten Halbzeit

Die Gäste erwischten dann den besseren Start und jubelten nach einem Treffer von Noel Eichinger (9.) über die vermeintliche Führung. Wegen Abseits wurde das Tor jedoch aberkannt. Nach rund einer Viertelstunde übernahmen die Gastgeber die Kontrolle und trafen durch Zukowski ebenfalls ins Netz. Doch auch dieser Treffer zählte wegen Abseits nicht.

Später durfte der Pole dafür gleich doppelt jubeln. Bei seinen Elfmetertoren war KSC-Torhüter Hans Christian Bernat machtlos. Überhaupt waren Standardsituationen an diesem Nachmittag die große Stärke des FCM. Auch dem dritten Treffer ging ein ruhender Ball voraus. Die Gegenwehr der offensiv harmlosen Gäste war endgültig gebrochen und Magdeburg spielte sich in einen Torrausch.

Nach dem Rückschlag von Dresden und vor dem Kracherduell beim FC Bayern am kommenden Mittwoch im DFB-Pokal bewies die Mannschaft von Petrik Sander, dass sie sich auf den Moment konzentrieren konnte. Dafür wurde sie nun mit dem vierten Heimsieg in Serie belohnt.

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