Kunst

Von Goethe bis Gegenwart: Wie Villa-Massimo-Stipendiaten Weimar neu beleben

Villa-Massimo-Stipendiaten zeigen in Weimar ihre Rom-Arbeiten. Das Festival vereint erstmals seit 2000 alle Kulturinstitutionen. Doch was trieb eine Schriftstellerin dazu, eine Autowerkstatt zu übernehmen?

Doris Weilandt
Doris Weilandt
8 Min
Das Studio von Thomas Brussig ist in der ACC Galerie Weimar beim Festival „Wo die Citronen glüh

Das Studio von Thomas Brussig ist in der ACC Galerie Weimar beim Festival „Wo die Citronen glüh'n – Villa Massimo zu Gast in Weimar“ zu sehen.

© Martin Schutt

„Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh’n“, schreibt Goethe in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ nach seinem Italienaufenthalt – heute ein geflügeltes Wort. Er spielt darin auf die Italiensehnsucht der Deutschen an, mit Rom, der ewigen Stadt, als Gipfelpunkt des Erreichbaren. Unter der ironischen Verballhornung „Wo die Citronen glüh’n“ präsentieren Stipendiaten der Villa Massimo in Weimar ihre Arbeiten, die während des zehnmonatigen Aufenthalts entstanden sind.

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