In Waren (Müritz) gibt es seit Mittwoch ein Sandarium, eine offene Sandfläche als Nistplatz für Wildbienen. Beschäftigte der Stadtverwaltung legten sie zusammen mit zwölf Kindern der Kita Noahs Kleine Strolche an, wie die Stadt Waren (Müritz) mitteilte. Etwa drei Viertel der Wildbienenarten nisten nach Angaben der Stadt im Boden und brauchen dafür trockenen, sonnigen Sand mit wenig Bewuchs.
Die Kinder verteilten den Sand und formten Hügel und Mulden. Dazu kamen ein Steinhaufen, der Wärme speichert, und ein Haufen Totholz als Unterschlupf für Insekten. Als Nahrungsquelle pflanzte die Gruppe heimische Stauden wie Grasnelke und Thymian, allerdings bewusst wenige, damit die Fläche offen bleibt. Erste Käfer und Regenwürmer waren schon am Bautag zu sehen. Welche Wildbienen die Fläche annehmen, soll sich im kommenden Frühjahr zeigen.
Zum Schluss durften die Kinder die Fahrzeuge des Stadtfriedhofs ansehen und auf Radlader, Multicar und E-Transporter probesitzen.
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Das Fachportal wildbienen.info beschreibt Sandarien als neu geschaffene ebene Sandstellen oder Sandhaufen, meist von Natursteinen umgeben. Mehr als zwei Drittel der heimischen nestbauenden Bienenarten nisten im Erdboden; ob eine neue Fläche tatsächlich besiedelt wird, sei nicht garantiert.
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