Viele Tore, keine Punkte. So erlebten die Ostdeutschen Fußballklubs Dynamo Dresden und Energie Cottbus den Sonnabend in der 2. Bundesliga.
Cottbus erleidet erste Heimniederlage
Beim 3:4 (1:1) des FC Energie Cottbus gegen sie SpVgg Greuther Fürth sorgte ein Doppelschlag durch Felix Klaus (45.+3/Foulelfmeter) und ein Eigentor von Fousseny Doumbia (46.) für die Wende in einem Spiel, in dem Energie zunächst in Führung ging.
Vor 13.171 Zuschauern hatte Lucas Copado die Gastgeber bereits nach sechs Minuten in Front gebracht. Der zur Halbzeit eingewechselte Tolcay Cigerci konnte noch einmal zum 2:2 ausgleichen (70.). Doch im direkten Gegenzug brachte Ole Pohlmann (71.) die Gäste wieder in Führung. Klaus, mit seinem zweiten Treffer (80.), sorgte dann für die Entscheidung. Der Anschlusstreffer durch den von Union Berlin ausgeliehenen Dmytro Bogdanov (90.+4) kam zu spät.
Dresden verliert nach Führung in Unterzahl
Auch Dynamo Dresden erlitt am 3. Spieltag der 2. Bundesliga das Schicksal, trotz drei eigenen Treffern als Verlierer nach Hause fahren zu müssen. Der 1. FC Heidenheim setzte sich in einem wilden Duell mit 5:3 (0:1) durch.
Dynamo Dresden Friedrich Müller (r.) erlbetbten trotz drei eigenen Tore eine klare Niederlage gegen . Budu Zivzivadze (l.) und den 1. FC Heidenheim 1846.
© Harry Langer/dpa
Dabei ging Dresden zweimal in Führung - sogar in Unterzahl. Nach einem kuriosen Eigentor der Dresdner drehten die Heidenheimer die Partie aber noch und holten die drei Punkte.
Vincent Vermeij brachte Dynamo in der 30. Minute in Führung. Thomas Dähne, der im Heidenheimer Tor den Vorzug vor Frank Feller erhalten hatte, kam an den Kopfball des Niederländers nicht mehr heran. Nach der Pause steigerte sich der Bundesliga-Absteiger und glich durch Jan Schöppner aus (67.).
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Dann wurde es wild: Dresdens Thomas Keller (69.) sah für ein Foul Gelb-Rot, nur kurz später stellte Robert Wagner auf 2:1 für die Sachsen (73.). Heidenheim schlug in Überzahl aber zurück. Friedrich Müller bugsierte den Ball im hohen Bogen ins eigene Tor (77.). In der Schlussphase trafen Oualid Mhamdi (87.), Julian Niehues (89.) und Maximilian Breunig (90.+1) innerhalb weniger Minuten für den FCH. Dann setzte Dresdens Jonas Sterner (90.+7) den Schlusspunkt.
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