Bei Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit ist nach endgültigen Ergebnissen der Wanderungsstatistik des Statistischen Bundesamts (Destatis) bereits seit 2005 ein anhaltender Wanderungsverlust zu beobachten. 2025 fiel dieser mit 97.000 Personen höher aus als im Vorjahr, als der Saldo bei minus 81.000 lag. Beliebteste Zielländer waren die Schweiz mit 23.000 Fortzügen, gefolgt von Österreich mit 14.000 und Spanien mit 10.000 Fortzügen.
Innerhalb Deutschlands wurden 2025 rund 996.000 Wanderungen über Bundeslandgrenzen hinweg erfasst. Das waren 8000 Bewegungen oder 1 Prozent weniger als im Vorjahr. Den größten Wanderungsüberschuss meldete Brandenburg mit einem Plus von 9000 Personen. Dahinter folgen Bayern und Schleswig-Holstein mit jeweils 8000 Personen.
Nettozuwanderung deutlich gesunken
Die größten Wanderungsverluste verzeichnete Berlin mit einem Minus von 12.000 Personen. Auch Thüringen mit minus 6000 und Nordrhein-Westfalen mit minus 5000 Personen gaben per Saldo Einwohner an andere Bundesländer ab.
Insgesamt registrierte das Bundesamt 2025 rund 1,48 Millionen Zuzüge und 1,25 Millionen Fortzüge über die deutschen Grenzen. Im Vorjahr waren es noch 1,69 Millionen Zuzüge und 1,26 Millionen Fortzüge. Die Zahl der Zuzüge sank damit um etwa 13 Prozent, die der Fortzüge um knapp 2 Prozent.
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