Drosten: „Wir haben keine Pandemie der Ungeimpften“
Der Stimmenanteil der in Teilen rechtsextremen AfD unter den Ungeimpften wäre damit fast fünfmal so hoch wie in der Gesamtbevölkerung: Bei der Wahl erreichte die AfD 10,3 Prozent der Zweitstimmen. Weitere 15 Prozent der Befragten votierten laut Umfrage für die den sogenannten Querdenkern nahestehende Partei „Die Basis“. Diese Neugründung hatte bei der Bundestagswahl insgesamt 1,4 Prozent aller Stimmen gewonnen.
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In Auftrag gegeben wurde die Studie ursprünglich vom Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU), wie das Magazin weiter berichtete. Das Ministerium hatte die Ergebnisse schon vor Wochen veröffentlicht - allerdings ohne Angaben zur Parteienpräferenz der Nicht-Geimpften. Diese sei nicht Teil des Auftrags gewesen.
Nur fünf Prozent der Ungeimpften wählten die SPD
Forsa analysierte diesen Teil der Studie auf eigene Veranlassung, wie das Meinungsforschungsinstitut dem Spiegel bestätigte. Demnach sind die drei größten Fraktionen im Bundestag unter Ungeimpften extrem unbeliebt. Die SPD wählten dem Bericht zufolge nur fünf Prozent der Ungeimpften; die Sozialdemokraten hatten die Wahl mit 25,7 Prozent aller Stimmen gewonnen.
Die Union kam demnach unter den Nicht-Immunisierten auf sechs Prozent; das war weit unter ihrem Wahlergebnis von 24,1 Prozent. Für die Grünen votierten laut Forsa drei Prozent der Umfrageteilnehmer; bei der Bundestagswahl erhielt die Partei insgesamt 14,8 Prozent. Die Liberalen, die sich immer wieder für lockerere Corona-Maßnahmen stark machen, kamen hier auf zehn Prozent, die Linkspartei auf vier Prozent.
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