Stadtentwicklung

60 Prozent wollen Tempelhofer Feld bebauen: Grüne und Linke ignorieren ihre eigenen Wähler

Wohnungen für 50.000 Menschen oder freie Fläche mitten in Berlin? Im Wahlkampf ist der alte Streit ums Tempelhofer Feld zurück – mit überraschenden Mehrheiten.

11 Min
Vor zwölf Jahren stimmten die Berlinerinnen und Berliner mehrheitlich gegen eine Bebauung des Tempelhofer Feldes.

Vor zwölf Jahren stimmten die Berlinerinnen und Berliner mehrheitlich gegen eine Bebauung des Tempelhofer Feldes.

© Lutz Wallroth via www.imago-images.de

Zwölf Jahre lang galt die Entscheidung als bindend. Am 25. Mai 2014 stimmten die Berliner gegen eine Bebauung des Tempelhofer Feldes. Doch wenige Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl ist aus der alten Debatte eine der großen Richtungsfragen des Wahlkampfs geworden: Soll Berlin angesichts des Wohnungsmangels an dem Volksentscheid festhalten oder auf einem Teil der riesigen Freifläche Wohnungen für zehntausende Menschen bauen?

Die Positionen der Parteien liegen mal mehr, mal weniger auseinander. Während CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers auf eine Randbebauung drängt, wollen Grüne und Linke das Feld vollständig freihalten. Auch die SPD hat sich gegen eine Bebauung ausgesprochen. Gleichzeitig wächst der Druck aus der Berliner Wirtschaft, das bisherige Tabu aufzugeben und Wohnungen zu bauen.

Zusätzlichen Schwung hat die Debatte durch die Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“ bekommen. Ihr im Mai vorgestelltes Konzept sieht 21.400 Wohnungen für rund 50.000 Menschen am Rand des Feldes vor. Die rund 200 Hektar große zentrale Freifläche soll erhalten bleiben. Ein im Juli bekannt gewordener Prüfbericht der Investitionsbank Berlin (IBB) kam zu dem Ergebnis, dass das Vorhaben grundsätzlich „durchführbar und finanzierbar“ sei.

CDU: „Wir leben inzwischen in einer anderen Welt“

Die Berliner CDU macht sich den Vorschlag weitgehend zu eigen. Auf Anfrage der Berliner Zeitung unterstützt sie ausdrücklich das Ziel der Initiative. „Wir leben inzwischen in einer anderen Welt“, heißt es in der Antwort auf Nachfrage der Berliner Zeitung. Der Wohnungsmangel habe die Ausgangslage gegenüber 2014 grundlegend verändert. Es sei den Menschen kaum zu erklären, dass etwa in Lichtenberg Wohnungen in grünen Innenhöfen gebaut würden, während ein solches Potenzial in zentraler Lage ungenutzt bleibe.

Auch einen erneuten Volksentscheid hält die CDU nicht für notwendig. Stattdessen verweist sie auf den 20. September. Die Abgeordnetenhauswahl sei „gewissermaßen die größte Volksabstimmung der Stadt“. Die Partei trete mit einer klaren Position an: Die große Freifläche solle erhalten, an ihren Rändern aber gebaut werden. Evers hatte bereits im Juli öffentlich erklärt, die Wahl zur Abstimmung über die Randbebauung machen zu wollen.

Die CDU verspricht dabei ausdrücklich nicht nur hochpreisigen Wohnraum. Nach dem von der IBB untersuchten Basisszenario soll der Boden im Eigentum des Landes bleiben und über Erbbaurechte vergeben werden. 30 Prozent der Wohnungen wären gefördert – rund 6200 Wohnungen, für die mit einer Fördermiete von sieben Euro pro Quadratmeter kalkuliert wurde. Daneben sollen Miet- und Eigentumswohnungen, Schulen, Kitas, Gewerbe und soziale Infrastruktur entstehen.

„Unser Ziel ist ein neues Stück Berlin für unterschiedliche Einkommen und Lebensentwürfe“, erklärt die CDU gegenüber dieser Zeitung. „Berliner Mischung im besten Sinne.“

Damit stellt die Partei zugleich eine Frage neu, die seit dem Volksentscheid als beantwortet galt: Wie lange bindet eine direktdemokratische Entscheidung die Politik, wenn sich Wohnungsmarkt, Bevölkerung und politische Mehrheiten verändert haben?

Sonnenfinsternis Mitte August: Besucher genießen das Spektakel auf dem Tempelhofer Feld

Sonnenfinsternis Mitte August: Besucher genießen das Spektakel auf dem Tempelhofer Feld

© IMAGO/Jürgen Held

Grüne: Volksentscheid muss „respektiert“ werden

Für Werner Graf ist schon die Ausgangsfrage falsch. Der Spitzenkandidat der Grünen bestreitet, dass Berlin das Tempelhofer Feld überhaupt für den Wohnungsbau benötige. „Berlin hat kein Flächenproblem, sondern ein Umsetzungsproblem“, sagt Graf auf Anfrage der Berliner Zeitung. Der Senat weise Flächen für rund 250.000 Wohnungen aus, mehr als 60.000 Wohnungen seien bereits genehmigt, aber noch nicht gebaut. Hinzu kämen mehr als zwei Millionen Quadratmeter leerstehende Büroflächen.

Statt das Feld anzutasten, müsse Berlin vorhandene Projekte schneller umsetzen. Graf verweist auf die 24 neuen Stadtquartiere und kritisiert insbesondere die Verzögerungen beim Schumacher-Quartier. Zusätzlich könnten Parkplätze, eingeschossige Discounter und Industriebrachen bebaut sowie bestehende Gebäude aufgestockt werden.

Noch grundsätzlicher ist sein Einwand gegen eine neue Entscheidung über das Feld. „Wer Vertrauen in demokratische Entscheidungen erwartet, muss einen Volksentscheid respektieren“, sagt Graf. Zwar könne es jederzeit einen neuen Volksentscheid geben. Es wäre aber „absurd, die Bürger:innen so lange abstimmen zu lassen, bis CDU und SPD das Ergebnis gefällt“.

Zur ausdrücklichen Koalitionsbedingung macht Graf den Erhalt des Feldes nicht. „Wir ziehen keine roten Linien in diesem Wahlkampf, sondern ausschließlich grüne“, sagt er. Zugleich stellt er klar, dass sich die Haltung seiner Partei „auch in einer Regierung nicht ändern“ werde.

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Historisches Bild: Die Abfertigungshalle des Flughafens Berlin-Tempelhof.

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© H. Blunck via www.imago-images.de

Die Linke: Freies Feld statt „Luxuslofts“

Ähnlich entschieden argumentiert die Linke. „Das Tempelhofer Feld bleibt frei, statt dort teure Luxuslofts zu bauen“, erklärt der Berliner Landesvorsitzende Maximilian Schirmer auf Anfrage. Das Feld sei ein kostenlos zugänglicher Ort für hunderttausende Berliner. „Wir sagen klar, ein offenes Feld für alle, anstatt Luxuslofts in einer Gated Community.“

Als Alternative fordert Schirmer ein kommunales Wohnungsbauprogramm und verweist auf bereits ausgewiesenes Bauland. Zudem müsse Berlin stärker gegen Leerstand und illegale Ferienwohnungen vorgehen. Welche konkreten Flächen für den Neubau genutzt werden sollen, lässt die Linke in ihrer Antwort allerdings offen.

SPD: Fordert einen „Jahrhundertpark“

Auch SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will Medienberichten zufolge das Tempelhofer Feld nicht bebauen. Die SPD zieht damit im Wahlkampf eine bemerkenswerte Grenze zur CDU, mit der sie derzeit gemeinsam regiert. In ihrem Wahlprogramm heißt es, Wohnungen am Feldrand kämen nicht infrage, solange andere Baupotenziale in der Stadt nicht ausgeschöpft seien. Krach will die Fläche stattdessen zu einem „Jahrhundertpark“ weiterentwickeln.

Sollten CDU und SPD nach der Wahl gemeinsam über eine Dreierkoalition verhandeln, dürfte das Tempelhofer Feld zum Streitpunkt werden. CDU-Fraktionschef Dirk Stettner hatte die Randbebauung bereits zur Bedingung für einen neuen Koalitionsvertrag erklärt. „Das wäre für mich eine Bedingung eines Koalitionsvertrages“, sagte er im Mai der Deutschen Presse-Agentur.

Berliner: Nur 25 Prozent gegen die Bebauung

Doch die politischen Positionen gegen eine Bebauung decken sich zumindest nach einer repräsentativen Umfrage der IHK Berlin nicht unbedingt mit der Stimmung in der Stadt. In einer INSA-Erhebung im Auftrag der IHK Berlin wurden 1000 Berliner ab 16 Jahren gefragt, wie sie zu einer maßvollen Randbebauung des Tempelhofer Feldes zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums stehen, wenn die zentrale Freifläche erhalten bleibt. Knapp 59 Prozent befürworteten eine solche Bebauung, 25 Prozent lehnten sie ab.

Auch unter den Anhängern der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien fand sich eine Mehrheit dafür. Unter CDU-Wählern lag die Zustimmung bei 73 Prozent, bei SPD-Anhängern bei 66 Prozent. Von den Linken-Wählern befürworteten 61 Prozent eine Randbebauung, von den Grünen-Wählern 60 Prozent. Bei AfD-Anhängern waren es 57 Prozent.

Damit weichen gerade die Positionen von Grünen und Linken von dem ab, was die Befragten mit entsprechender Parteipräferenz in dieser Erhebung mehrheitlich angaben. Graf und Schirmer lehnen eine Bebauung des Feldes ab, während jeweils rund drei von fünf Anhängern ihrer Parteien in der Umfrage eine maßvolle Randbebauung befürworteten.

So würde das Tempelhofer Feld nach der Bebauung aussehen

So würde das Tempelhofer Feld nach der Bebauung aussehen

© Zuhause am Tempelhofer Feld

Berliner weiter als „Teile der Politik“

Die IHK macht aus ihrer Position kein Hehl. Ihr Präsident Sebastian Stietzel sieht in den Zahlen einen Auftrag an die Politik. „Die Berlinerinnen und Berliner sind bei der Frage der Randbebauung des Tempelhofer Feldes weiter als Teile der Politik“, erklärte er bei der Veröffentlichung der Umfrage. Seit dem Volksentscheid habe sich die Situation verändert. „Günstigen Wohnraum gibt es nur, wenn mehr gebaut wird.“

Die Ergebnisse stehen allerdings in einem auffälligen Gegensatz zu einem anderen Beteiligungsverfahren. Im Rahmen des vom Senat angestoßenen Dialogprozesses zur Zukunft des Tempelhofer Feldes hatten sich die beteiligten Bürger mehrheitlich gegen eine Randbebauung ausgesprochen. Eine behutsame Bebauung blieb dennoch ausdrücklich Teil der Aufgabenstellung für den anschließenden internationalen stadt- und freiraumplanerischen Ideenwettbewerb. Damit sollte nach Angaben der Organisatoren auch die Minderheitenposition aus dem Bürgerdialog abgebildet werden.

Für den Wettbewerb wurden 164 Entwürfe aus dem In- und Ausland eingereicht, 20 erreichten die zweite Runde. Am Ende zeichnete das Preisgericht sechs Arbeiten gleichrangig aus. Allen gemeinsam ist der Erhalt der großen freien Mitte. Nur zwei der sechs Siegerentwürfe sehen überhaupt eine Randbebauung vor.

Die Spannbreite der insgesamt eingereichten Vorschläge war allerdings deutlich größer. Ein Konzept sah mehr als 10.000 Wohnungen in neun Wohnhochhäusern vor, ein anderes eine sechsgeschossige Häuserkette entlang der äußeren Grenzen. Ein weiterer Entwurf plante sechs neue Nachbarschaften mit 18.000 Wohnungen und 20.000 Arbeitsplätzen. Andere Planer verzichteten dagegen weitgehend auf Wohnungsbau und schlugen zusätzliche Grün-, Sport- und Begegnungsräume vor. Sämtliche Beiträge sind in der digitalen Ausstellung des Ideenwettbewerbs dokumentiert.

Besucher auf dem Tempelhofer Feld an einem warmen Frühlingstag. Die Aufnahme entstand während der Corona-Pandemie, als auf dem Gelände Abstands- und Kontaktregeln galten.

Besucher auf dem Tempelhofer Feld an einem warmen Frühlingstag. Die Aufnahme entstand während der Corona-Pandemie, als auf dem Gelände Abstands- und Kontaktregeln galten.

© Imago

Millionen Besucher auf dem Tempelhofer Feld

Bei der Auseinandersetzung geht es allerdings nicht allein darum, wieviele Wohnungen auf der Fläche Platz hätten. Das Tempelhofer Feld ist heute einer der großen Freiräume der Hauptstadt. Eine von Grün Berlin durchgeführte Besucherzählung und repräsentative Befragung ergab, dass im Untersuchungszeitraum von August bis September 2023 im Durchschnitt fast 160.000 Menschen pro Woche das Feld nutzten.

Hinzu kommt die ökologische und klimatische Funktion der Fläche. Der Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege des Landes Berlin hat vor einer Randbebauung gewarnt. Die zentrale Kernzone habe einen hohen Wert für Flora und Fauna. Zugleich spiele das Feld für Klimaanpassung und Hitzevorsorge in den dicht bebauten angrenzenden Quartieren von Neukölln, Kreuzberg und Tempelhof eine Rolle.

Der Beirat richtet den Blick dabei auch auf jene Flächen, auf denen gebaut werden könnte. Gerade die Randbereiche werden intensiv für Sport und Bewegung, Gärten, Picknicks und andere Freizeitaktivitäten genutzt. Eine Bebauung könne deshalb nach seiner Einschätzung das Zusammenspiel zwischen Rand- und Kernzone beeinträchtigen.

Das ist ein zentraler Punkt im Streit um die häufig verwendete Bezeichnung „Randbebauung“. Gegner argumentieren, dass auch die Randbereiche Teil des heutigen Freiraums und seiner Nutzung sind. Befürworter verweisen dagegen darauf, dass die große freie Mitte bei den diskutierten Modellen erhalten werden und gleichzeitig neuer Wohnraum entstehen könnte.

Auch der Erhalt und die Weiterentwicklung des Feldes kosten allerdings Geld. Im Juni 2026 wurde die weitere Freiraumplanung für einen Teilbereich am Tempelhofer Damm vorläufig gestoppt. Hintergrund waren Kürzungen bei den Mitteln für Grün Berlin. Frei werdende Gelder sollen nach Angaben des Landes stattdessen für Sicherheit und Instandhaltung des Feldes eingesetzt werden.

Wieviel sind 21.400 Wohnungen?

Die Größenordnung des derzeit diskutierten Bebauungsvorschlags wird im Vergleich mit anderen Berliner Neubauquartieren deutlich. In der Europacity nördlich des Hauptbahnhofs sind rund 3000 Wohnungen vorgesehen. Im Schumacher Quartier auf dem ehemaligen Flughafen Tegel sollen mehr als 5000 Wohnungen entstehen. Mit 21.400 Wohnungen wäre das Konzept für das Tempelhofer Feld damit um ein Vielfaches größer.

Für Berlin insgesamt wären 21.400 Wohnungen dennoch nur ein Teil des benötigten Neubaus. Nach dem Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040 will das Land von 2022 bis 2040 insgesamt 222.000 neue Wohnungen realisieren. Die auf dem Tempelhofer Feld diskutierten 21.400 Wohnungen entsprächen damit knapp einem Zehntel dieser Größenordnung.

Gleichzeitig weist der Stadtentwicklungsplan bereits Potenzialflächen für rund 249.000 Wohnungen aus. Genau darauf berufen sich die Gegner einer Bebauung des Tempelhofer Feldes: Berlin müsse zunächst die vorhandenen Flächenpotenziale ausschöpfen. Befürworter halten dagegen, dass ein einzelner Standort es kaum erlaubt, Wohnraum für zehntausende Menschen zu schaffen.

Damit läuft der Streit auf eine Abwägung hinaus. Auf der einen Seite steht eine mehr als 300 Hektar große zusammenhängende Freifläche in zentraler Lage, deren Schutz die Berliner 2014 per Volksentscheid durchgesetzt haben und die intensiv genutzt wird. Auf der anderen Seite steht die Möglichkeit, an einem einzigen Standort einen erheblichen Teil des Berliner Wohnungsneubaus zu realisieren.

Zwölf Jahre nach dem Volksentscheid geht es deshalb nicht nur darum, ob am Rand des Tempelhofer Feldes Häuser gebaut werden können. Es geht darum, welches Gut Berlin in einer wachsenden und dichter werdenden Stadt höher gewichtet: zusätzlichen Wohnraum oder den dauerhaften Erhalt einer zusammenhängenden Freifläche dieser Dimension.

Ein Mähdrescher auf dem Tempelhofer Feld. Auf dem rund 135 Hektar großen inneren Wiesenring findet die jährliche Großmahd im Spätsommer statt, wenn die Jungvögel der geschützten Feldlerche flügge sind.

Ein Mähdrescher auf dem Tempelhofer Feld. Auf dem rund 135 Hektar großen inneren Wiesenring findet die jährliche Großmahd im Spätsommer statt, wenn die Jungvögel der geschützten Feldlerche flügge sind.

© Britta Pedersen/dpa

Wie knapp ist die Rechnung?

Hinter der Einschätzung der Investitionsbank Berlin (IBB), das Projekt sei grundsätzlich finanzierbar, steht allerdings eine eng kalkulierte Modellrechnung. Die Bank veranschlagt Gesamtkosten von rund 8 Milliarden Euro. Darin enthalten sind neben dem Wohnungsbau unter anderem Gewerbeflächen, Energieerschließung, Schulen und Kitas sowie Grünflächen und Naturschutzausgleich. Nicht eingerechnet sind dagegen Verkehrskosten, darunter die Kosten für einen neuen S-Bahnhof. Diese würden nach dem Modell nicht von der für das Projekt angenommenen landeseigenen Gesellschaft getragen.

Für die Gesellschaft wären knapp zwei Milliarden Euro Eigenkapital erforderlich. Sind sämtliche Wohnungen vermietet, kalkuliert die IBB mit Nettomieteinnahmen von rund 244 Millionen Euro jährlich. Nach Abzug der Ausgaben bliebe der Modellrechnung zufolge ein positives Nettoergebnis von etwa zehn Millionen Euro im Jahr. Zugleich warnt die IBB, dass in der Kalkulation kaum Puffer für erwartbare Preissteigerungen bei Bauleistungen enthalten sei.

Spätestens mit der Abgeordnetenhauswahl am 20. September wird das Tempelhofer Feld damit erneut zu einer der großen politischen Streitfragen Berlins.

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