Das August-Horch-Museum Zwickau veranstaltet am Donnerstag, 8. Oktober, das Zwickauer Automobilkolloquium. Ab 9 Uhr stehen Vorträge zur Zwickauer Automobilgeschichte und zur Technik der dort gebauten Fahrzeuge auf dem Programm. Die Teilnahme kostet 60 Euro, eine Anmeldung vorab per E-Mail an [email protected] ist erforderlich.
Inhaltlich knüpft der Vortragstag an die laufende Sonderausstellung „100 Jahre Horch 8. Auf den Spuren eines Mythos“ an. Daneben geht es unter anderem um die Entwicklung des Trabant mit Wankelmotor. Ein Mittagsbüfett und Zeit zum Austausch gehören nach Angaben des Museums ebenfalls zum Programm. Referenten und eine Endzeit nennt das Museum nicht.
Träger des Hauses ist die August Horch Museum Zwickau gGmbH. Die gemeinnützige Gesellschaft wurde im Dezember 2000 von der Stadt Zwickau und der Audi AG gegründet; beide halten je die Hälfte der Anteile.
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MehrSonderausstellung Horch 8 läuft bis Januar 2027
Die Sonderausstellung zum Horch 8 ist noch bis zum 10. Januar 2027 zu sehen. Das Museum hebt zwei Exponate besonders hervor: einen Nachbau des Horch 853 Sportcoupés „Manuela“ des Rennfahrers Bernd Rosemeyer und einen Horch 855 Spezialroadster von 1938.
Rosemeyer, 1936 Grand-Prix-Europameister, hatte sein Coupé 1937 bei der Karosseriefirma Erdmann & Rossi mit zahlreichen Sonderwünschen ausstatten lassen. Dazu zählten laut Museum eine Aluminiumbeplankung zur Gewichtsreduktion, eine Innenausstattung aus Schweinsleder und eine Lackierung im Farbton „Fischsilber“. Über den Verbleib des Originals sei nichts bekannt; der gezeigte Nachbau ist eine Leihgabe der SK Oldtimercollection. Angetrieben wird der Wagen von einem Achtzylinder-Reihenmotor mit 120 PS.
Horch 855 Spezialroadster laut Museum nur siebenmal gebaut
Vom Horch 855 Spezialroadster entstanden nach Angaben des Museums weltweit nur sieben Exemplare. Der Grafiker Günther Mickwausch, Absolvent der Dresdner Kunstakademie, hatte den Zweisitzer 1934 entworfen; 1935 wurde er zur IAA im Berliner Filmtheater Capitol vorgestellt. Der Preis lag bei 22.000 Reichsmark.
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Die meisten Kunden griffen laut Museum dennoch zum geräumigeren und deutlich günstigeren Horch 853. Das ausgestellte Fahrzeug wurde im Juni 1938 ausgeliefert und ist eine Leihgabe der Sammlung Zündmagnet aus Wurzen. Eines der anderen Exemplare fuhr nach Angaben des Museums der Schauspieler Rock Hudson im Film „Diese Erde ist mein“.
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