Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) bereitet Kürzungen im Zugverkehr zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember vor. Grund sind nach Angaben des Verbandes deutlich gestiegene Trassenpreise infolge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 19. März. Allein für 2026 entstünden dem ZVMS dadurch Mehrkosten von 5,3 Millionen Euro, die im Haushalt nicht gedeckt seien, teilte der Verkehrsverbund Mittelsachsen am Freitag in Chemnitz mit. In den Folgejahren seien ähnlich hohe Beträge zu erwarten.
Nahverkehr
Höhere Trassenpreise: Verkehrsverbund Mittelsachsen will Zugfahrten streichen
Dem Verband fehlen nach eigenen Angaben 5,3 Millionen Euro. Ab 13. Dezember sollen in Ferien und im Spätverkehr rund um Chemnitz und Zwickau Züge entfallen.
Alexander Angierski
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Zugverkehr: Wegen steigender Trassenpreise will der Verkehrsverbund Mittelsachsen Fahrten streichen (Symbolbild).
© HärtelPRESS/imago
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