Nach einem außergewöhnlich harten Winter füllt Brandenburg seine Streusalzlager wieder auf. Für die Saison 2026/2027 liegen beim Landesbetrieb Straßenwesen (LS) derzeit rund 43.000 Tonnen Streusalz bereit. Weitere Lieferungen sind angekündigt. Im Dezember vergangenen Jahres waren es noch etwa 35.000 Tonnen.
Wie dringend die Vorbereitung ist, zeigt die Bilanz des vergangenen Winters: Rund 50.800 Tonnen Salz wurden 2025/2026 auf Brandenburgs Straßen verteilt – mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt der vier vorherigen Winter. Zeitweise musste der Landesbetrieb Nachbestellungen organisieren und das Streusalz nach Dringlichkeit einsetzen. Einen Salznotstand hat es dennoch nicht gegeben.
So ist Brandenburg für den Winter gerüstet
Für die neue Saison stehen rund 1000 Beschäftigte und etwa 250 Fahrzeuge bereit. Der Landesbetrieb betreut rund 6300 Kilometer Bundes- und Landesstraßen. Hinzu kommen etwa 1700 Kilometer innerörtliche Verbindungen, für die er im Auftrag von Gemeinden den Winterdienst übernimmt. Vorrang haben wichtige Verkehrsverbindungen und stark befahrene Strecken.
Der vergangene Winter hat allerdings nicht nur die Salzvorräte beansprucht. Auch die Straßen selbst wurden in Mitleidenschaft gezogen: Durch häufige Wechsel zwischen Frost und Tauwetter entstanden vermehrt Frostschäden und Schlaglöcher. Sie müssen zusätzlich zum regulären Winterdienst beseitigt werden.
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Gestreut wird überwiegend mit Feuchtsalz, einer Mischung aus trockenem Salz und Salzlösung. Bei geeigneten Wetterbedingungen kommt auch reine Salzsole zum Einsatz, die vorbeugend gegen Glättebildung auf die Fahrbahn gebracht werden kann. (mit dpa)
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