Bundestag muss NPD weiter Geld auszahlen

BLZ
1 Min

Die NPD erhält an diesem Mittwoch Geld aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Bundestagspräsident Norbert Lammert kann das Geld vorläufig nicht mit Gegenforderungen wegen fehlerhafter Rechenschaftsberichte der NPD verrechnen. Diese Eilentscheidung veröffentlichte am Dienstag das Bundesverfassungsgericht. Erst wenn über die Verfassungsbeschwerde der NPD entschieden ist, sind nun Rückforderungen aus der Parteienfinanzierung möglich. Eine Kammer begründete die Entscheidung mit dem Wahlkampf. Würden die Abschlagszahlungen jetzt ausbleiben und hätte die Verfassungsbeschwerde der NPD später Erfolg, wäre ihre Wahlkampfführung unwiderruflich beeinträchtigt. Die Folgen seien weniger schwerwiegend, wenn das Geld jetzt ungeschmälert ausbezahlt wird, später aber Rückforderungen wegen fehlerhafter Rechenschaftsberichte bestätigt werden. (AZ: 2 BvR 547/13) (ukn.)

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner