Drei Menschen aus Commerau, Cottbus und Radibor haben am Freitagabend den Preis der Domowina 2026 bekommen. Das teilte die Domowina – Bund Lausitzer Sorben in Bautzen mit. Acht weitere Engagierte erhielten das Ehrenabzeichen des Verbandes.
Borbora Felberowa aus Commerau leitet seit 2008 die Domowina-Ortsgruppe Commerau-Truppen-Königswartha, die einzige Gruppe des Verbandes in der Gemeinde Königswartha. Sie gehört zudem seit drei Jahren dem Vorstand des Regionalverbandes „Jan Arnošt Smoler“ an. Kito Ela aus Cottbus leitete von 2003 an die niedersorbische Abteilung des Witaj-Sprachzentrums und baute Witaj-Gruppen in Kindertagesstätten der Niederlausitz mit auf. Von 2013 an saß er über drei Wahlperioden im Bundesvorstand der Domowina. Ludwig Sachsa aus Radibor, 79 Jahre alt, fotografierte fast zwei Jahrzehnte lang die Arbeit der Maćica Serbska und leitet an der Sorbischen Grund- und Oberschule „Dr. Maria Grollmuß“ die Arbeitsgemeinschaft „Holz“.
Das Ehrenabzeichen ging an Doreen Schiemenz aus Gulben, Marlies Nagora aus Heinersbrück, Siegmund Lehmann aus Burg (Spreewald), Antonín Kříž aus Prag, Florian Kießlich aus Wurschen, Christin Rißmann aus Halbendorf, Jurij Wjesela aus Ralbitz und Martina Petschick aus Tätzschwitz. Der 27-jährige Kießlich sitzt seit drei Jahren im Bautzener Regionalvorstand und tritt als Teil der sorbischen Hip-Hop-Gruppe Nowa Doba auf.
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Der Domowina-Vorsitzende Dawid Statnik sagte zur Begrüßung: „Nicht Gesetze oder Strukturen halten unser Volk zusammen, sondern Menschen, die sich für ihre Heimat, die sorbische Sprache und Identität engagieren.“ Die Dankesrede hielt Kito Ela, der seit mehr als 63 Jahren Mitglied der Domowina ist.
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