Die AfD ist im Osten Deutschlands laut dem „Trendbarometer“ von RTL und ntv mit deutlichem Abstand stärkste Kraft. In der am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Instituts Forsa kommt die Partei dort auf 43 Prozent. Auf Platz zwei folgt die Linke mit 16 Prozent.
Die CDU erreicht in Ostdeutschland demnach lediglich 13 Prozent. Grüne und SPD liegen gleichauf bei jeweils neun Prozent. Alle weiteren Parteien bleiben unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde, darunter die FDP mit drei Prozent. Direkte Vergleichswerte zu früheren Umfragen nannten die Sender nicht.
Bundesweit AfD weiter vor der Union
Für Deutschland insgesamt blieben die Werte im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Weiterhin führt die AfD mit 28 Prozent vor CDU/CSU mit 21 Prozent und den Grünen mit 16 Prozent. SPD und Linke kommen jeweils auf zwölf Prozent. Weitere Parteien liegen unter der Fünf-Prozent-Marke.
56 Prozent der Befragten trauen laut der Umfrage keiner Partei zu, die Probleme in Deutschland am besten zu lösen. Das größte Zutrauen entfalle mit 13 Prozent auf die AfD, gefolgt von der Union mit elf Prozent und den Grünen mit acht Prozent. SPD und Linke erreichen hier jeweils fünf Prozent.
Wenig Zustimmung für Merz
Gering bleibt der Umfrage zufolge die Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz. Wie in der Vorwoche äußerten sich 13 Prozent der Befragten zufrieden, 85 Prozent unzufrieden.
Für das „Trendbarometer“ befragte Forsa vom 18. bis 24. August 2.501 Wahlberechtigte. Die statistische Fehlerquote gaben die Sender mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten an.
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Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Sie spiegeln nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognose für einen möglichen Wahlausgang. (mit AFP)
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