In Kühlungsborn soll ein neues Kunstwerk für 69.924,50 Euro brutto entstehen. Der Bildhauer Nando Kallweit hat den städtischen Wettbewerb „Kunst im öffentlichen Raum“ gewonnen, wie die Stadtverwaltung Ostseebad Kühlungsborn am Dienstag mitteilte. Sein Entwurf „Begegnung am Meer“ sieht zwei Bronzeplastiken von jeweils rund zwei Metern Höhe mit stilisierten Segeln vor.
Die Figuren sollen an die früheren Orte Arendsee und Brunshaupten erinnern, aus denen Kühlungsborn hervorging, und an die Geschichte des Ortes am Meer. Kallweit stellte seine Idee in der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung selbst vor. Die Architektin Karoline Grohmann aus dem Kunst- und Designbeirat, die auch in der Jury saß, erläuterte dort die Entscheidung des Preisgerichts. Sie sieht in dem Werk ein Sinnbild für Begegnung und Zusammenwachsen.
Mehr als 90 Künstler aus dem In- und Ausland hatten sich beworben. Drei Entwürfe kamen in die Endrunde und wurden einer achtköpfigen Jury aus Kunst, Politik, Verwaltung und Tourismus vorgestellt. Kallweit erhielt 92,37 Punkte und damit den ersten Platz. Bürgermeisterin Olivia Arndt sprach von einer großen Resonanz auf den Wettbewerb.
Reisehighlights Reisehighlights exklusiv für Sie
Mehr
Merz bei erstem Ost-Wahlkampfauftritt ausgepfiffen – „Kriegstreiber"-Rufe in Kühlungsborn
Ermittlungen nach Enten-Tod in Kühlungsborn: Wurden die Tiere absichtlich verletzt?
Hauptausschuss und Stadtvertretung haben die nötigen Beschlüsse gefasst. Nun stehen technische, rechtliche und vertragliche Abstimmungen an, danach beginnen Herstellung der Plastiken und Vorbereitung des Standorts. Enthüllt werden soll das Werk 2027. Den Wettbewerb hatte die Stadtverwaltung gemeinsam mit der örtlichen Tourismusgesellschaft organisiert.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]