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Nachfolge für Steinmeier: Merz bremst Spekulationen – Entscheidung im November?

Die Frage nach der Steinmeier-Nachfolge ist weiterhin offen. Merz sieht das Vorschlagsrecht laut Umfeld bei der CDU.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht das Vorschlagsrecht für das Amt des Staatsoberhaupts bei seiner Partei.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht das Vorschlagsrecht für das Amt des Staatsoberhaupts bei seiner Partei.

© Kay Nietfeld/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei der Nachfolge für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier noch keine Entscheidung getroffen. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend. Das Vorschlagsrecht für das Amt sieht er bei seiner Partei.

Als stärkste Kraft in der Bundesversammlung beanspruche sie das Recht, die Kandidatin oder den Kandidaten zu benennen. Die CDU stellt die meisten Delegierten in der Bundesversammlung, die das Staatsoberhaupt wählt.

Zeitplan zur Steinmeier-Nachfolge: der 9. November als Zielpunkt

Einen Fixpunkt gibt es bereits offenbar. Merz habe Interesse an einem geordneten Verfahren, das sich an der Präsidiumssitzung der CDU am 9. November orientiere. Dieser Termin gelte in seinem Umfeld als „wichtiger Zielpunkt“ für eine Entscheidung, dies berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Bis dahin will der Kanzler mit den Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden der CDU sowie mit der CSU über mögliche Personalvorschläge sprechen.

Gelingt eine Einigung innerhalb der Union, will Merz offenbar anschließend das Gespräch mit dem Koalitionspartner SPD und danach mit den Grünen suchen. Er setze auf eine Kandidatin mit breiter Unterstützung aus der „breiten demokratischen Mitte“. Offen ist, ob am 9. November bereits ein Name fällt oder erst nach weiteren Absprachen mit den anderen Parteien.

Wer wird gehandelt? Aigner und Claus als mögliche Kandidatinnen

Als Favoritin galt zuletzt Ilse Aigner. Die bayerische Landtagspräsidentin und frühere Bundesministerin hatte CSU-Chef Markus Söder bereits im April ins Spiel gebracht.

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Mit Aigner würde die CSU erstmals das Bundespräsidentenamt besetzen. Rückhalt hat sie nicht nur in der eigenen Partei: Auch aus der CDU und der SPD kam Zustimmung. Daneben kursiert der Name von Ines Claus, CDU-Fraktionschefin im hessischen Landtag.

Merz hat schon vor längerer Zeit erkennen lassen, dass er grundsätzlich dafür ist, dass erstmals eine Frau ins Schloss Bellevue einzieht. Die SPD zeigte sich bereits offen für eine Wahl von Aigner. Gewählt wird das neue Staatsoberhaupt am 30. Januar 2027 in Berlin.

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