Ein Osterfeuer im sachsen-anhaltischen Obhausen in der Gemeinde Weida-Land (Saalekreis) hat am Samstagabend ein tragisches Ende genommen. Ein 20-jähriger Mann lief nach Angaben der Polizei unvermittelt in die Flammen. Ersthelfer zogen ihn zwar aus dem Feuer, doch der junge Mann erlitt schwerste Verbrennungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort erlag er am Sonntagmorgen seinen Verletzungen.
Rund 300 Gäste hatten laut Polizei das Osterfeuer besucht, als sich der Vorfall ereignete. Die Veranstaltung wurde daraufhin sofort abgebrochen. Die Polizei teilte MDR Sachsen-Anhalt am Montag mit, dass die Hintergründe des Geschehens weiterhin unklar seien. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen bislang nicht vor, die Ermittlungen dauerten an.
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Der Vorfall hinterließ bei zahlreichen Anwesenden tiefe Spuren. Bereits am Samstagabend waren sieben Notfallseelsorger vor Ort im Einsatz, um Augenzeugen zu betreuen. Am Sonntag nahmen dann etwa 50 Zeugen – darunter auch Kinder – ein weiteres Betreuungsangebot der Notfallseelsorge im Kulturhaus von Obhausen an. Sechs Seelsorger kümmerten sich dort um die Betroffenen und halfen bei der ersten Verarbeitung des Erlebten, wie die Polizei mitteilte. Andere wiederum haben laut einer Polizeisprecherin gar nichts mitbekommen. Die Veranstaltung war gleich beendet worden. Auch die Feuerwehr bestätigte den Vorfall. Zuerst hatte die Mitteldeutsche Zeitung darüber berichtet.
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