Die 28. Ausgabe des Festivals läuft seit Donnerstag, 29. Oktober, und endet am 15. November, wie die Berliner Literaturagentur Literaturtest mitteilte. Unter dem Motto „Echt?“ stehen laut Tschechisch-Deutschen Kulturtagen mehr als 130 Veranstaltungen auf beiden Seiten der Grenze an. Veranstalter sind die Euroregion Elbe/Labe, der Veřejný sál Hraničář in Ústí nad Labem, die Landeshauptstadt Dresden, das tschechische Generalkonsulat in Dresden und die Brücke/Most-Stiftung.
Tschechische Literatur steht im Mittelpunkt der Kulturtage
Tschechien ist 2026 Gastland der Frankfurter Buchmesse. Die Kulturtage widmen der zeitgenössischen tschechischen Literatur deshalb besondere Aufmerksamkeit. Im Programm stehen unter anderem Jaroslav Rudiš mit „Gebrauchsanweisung für Bier“, Dora Kaprálová mit „Winterbuch der Liebe“ und Jan Šícha mit „Elbe. Geschichte eines Flusses“. Luboš Palata und Uwe Rada sprechen über den Fluss, der beide Länder verbindet.
Dazu kommen Musik, Film und Theater. Das Thema/To téma und die Dresdner Sinfoniker spielen „Friedensstifter“, außerdem treten die Nordböhmische Philharmonie Teplice und das Suk Quartett auf. Das Filmfest zeigt unter anderem „Amrum“, „Bagger Drama“ und „80 Plus“. Ein Tschechischer Salon fragt nach den Parlamentswahlen, welche Richtung das Nachbarland nimmt.
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Termine, Uhrzeiten und Spielstätten der einzelnen Veranstaltungen stehen im Programmkalender der Kulturtage.
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