Im Zoo Rostock ist der erste Rote Panda in der Geschichte des Tierparks gestorben. Das dreijährige Weibchen Jordan stürzte am 22. Oktober beim Klettern auf der Außenanlage ab, wie der Zoo Rostock am Freitag mitteilte. Ein Ast hatte sich plötzlich gelöst. Pfleger und Tierärzte kümmerten sich sofort um das Tier, doch die Verletzungen waren so schwer, dass sie Jordan einschläfern mussten.
Jordan kam am 23. Juni 2023 im Zoopark Chomutov in Tschechien zur Welt und lebte seit Mai 2024 in Rostock. Tierpfleger Max Müller, der sich fast täglich um die Roten Pandas kümmert, beschrieb sie als ruhiges und aufgeschlossenes Tier. „Wir haben Schritt für Schritt Vertrauen aufgebaut“, sagte er. Zoodirektorin Antje Angeli nannte Jordan eine Botschafterin für den Schutz der Art im Himalaya. Die Weltnaturschutzunion IUCN führt Rote Pandas als gefährdet.
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Auf der 860 Quadratmeter großen Anlage lebt weiter das Männchen Pjat. Es wurde im Juli 2024 geboren und kam im Mai 2025 aus dem Kopenhagener Zoo nach Rostock. Rote Pandas sind außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger, Pjat kommt mit dem Gehege allein deshalb gut zurecht.
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