In Leipzig ziehen ehemalige Frühgeborene mit ihren Familien am 17. November mit lila Laternen durch den Klinikpark des Universitätsklinikums. Das teilte das Universitätsklinikum Leipzig mit. Treffpunkt ist um 16 Uhr im Atrium der Kinderklinik in Haus 6, Liebigstraße 20a. Anlass ist der Welttag der Frühgeborenen; Lila gilt als internationale Farbe für zu früh geborene Kinder. Auch die Feuerwehr Mölkau hat ihr Kommen angekündigt.
Der Umzug soll Familien und das Team der Kinderklinik zusammenbringen. Ulrich Thome, Leiter der Abteilung für Neonatologie, sieht in den Besuchen ehemaliger Patienten auch ein Ergebnis der Arbeit des ganzen Teams: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn Kinder, die einst als sehr kleine Patientinnen und Patienten auf der Station versorgt wurden, später wieder in die Klinik kommen und sich gut entwickelt haben.“
Als Frühgeborene gelten Kinder, die vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Weltweit ist das etwa jedes zehnte Kind, in Deutschland sind es rund 60.000 im Jahr. Das Universitätsklinikum ist als Perinatalzentrum der höchsten Stufe auch auf Kinder eingestellt, die nach 22 oder 23 Wochen zur Welt kommen. Nach der Entlassung begleitet die Klinik die Kinder in den ersten beiden Lebensjahren ambulant weiter und vermittelt bei Bedarf Ergo- oder Physiotherapie. Erst mit zwei Jahren übernimmt der Kinderarzt die Betreuung vollständig.
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Der Umzug findet in diesem Jahr zum letzten Mal am 17. November statt. Der Welttag wurde im vergangenen Jahr dauerhaft auf den 15. November verlegt, weil er mit dem Weltfriedenstag zusammenfiel. Weil der 15. November in diesem Jahr ein Sonntag ist, bleibt es diesmal beim alten Termin. Ab 2027 soll der Laternenumzug immer am 15. November stattfinden.
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Dieser Artikel wurde mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Die Qualitätskontrolle erfolgte durch Mario Jacob.