Wie die Behörde mitteilte, richtet sich das Verfahren gegen einen 20-jährigen syrischen Staatsangehörigen. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen.
Zu der Tat war es am späten Samstagabend gekommen. Gegen 22.20 Uhr wurde die Polizei zum Postplatz gerufen – nur wenige Minuten, nachdem zahlreiche Besucher eines Roland-Kaiser-Konzerts den Heimweg angetreten hatten. Am Tatort rückte ein Großaufgebot der Sicherheitskräfte an.
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Nach bisherigen Erkenntnissen war zuvor zwischen zwei Personengruppen ein Streit eskaliert. Im weiteren Verlauf soll der 20-Jährige einen 26 Jahre alten Mann mit einem Messer in den linken Oberkörper gestochen und dabei schwer verletzt haben. Das Opfer, ebenfalls syrischer Staatsangehöriger, wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und musste notoperiert werden. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.
Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
In ihrer Pressemitteilung bestätigte Pressesprecherin Rebecca Gahse die Festnahme des Beschuldigten noch am Tatort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 20-Jährige im Zuge der Auseinandersetzung ein Messer gezogen, einem der Beteiligten hinterhergerannt und mit der Klinge in die linke obere Körperhälfte des Geschädigten gestochen haben. Der Betroffene erlitt hierdurch eine Stichverletzung, die eine sofortige Notoperation erforderlich machte.
Bereits am Sonntag erging Haftbefehl gegen den Beschuldigten. Seither befindet er sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.
Wie die Tat genau ablief und was der Auslöser der Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen war, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizeidirektion Dresden sicherte umfassende Aufklärungsarbeit zu. Zeuginnen und Zeugen, die am Samstagabend am Postplatz Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei den ermittelnden Beamten zu melden.
Der Postplatz gehört zu den zentralen und stark frequentierten Plätzen der Dresdner Innenstadt. Seit Jahren kommt es in der Landeshauptstadt regelmäßig zu Übergriffen unter Hinzunahme von Stichwaffen.
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