Ehrung

Ministerpräsident Schulze empfängt Deutsche Weinkönigin in Freyburg

Die 29-Jährige Paula Löber ist erst die zweite Deutsche Weinkönigin aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut; zuletzt holte 1993 Sandra Hake aus Freyburg die Krone.

Alexander Angierski
2 Min
Ministerpräsident Sven Schulze (r.) und die Deutsche Weinkönigin Paula Löber (z.v.r) beim Empfang in Freyburg.

Ministerpräsident Sven Schulze (r.) und die Deutsche Weinkönigin Paula Löber (z.v.r) beim Empfang in Freyburg.

© Staatskanzlei

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze hat die neue Deutsche Weinkönigin Paula Löber am Sonntag in Freyburg empfangen. Dabei gratulierte er der 29-Jährigen zu ihrer Wahl und würdigte sie als Botschafterin ihrer Heimat und des Weinlandes Sachsen-Anhalt, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Löber war am 25. September zur 78. Deutschen Weinkönigin gewählt worden. Sie trägt die Krone für ein Jahr. Für das Anbaugebiet Saale-Unstrut ist das eine Seltenheit: Vor Löber hatte nur einmal eine Weinkönigin aus der Region den Titel gewonnen, Sandra Hake aus Freyburg im Jahr 1993.

„Ganz Sachsen-Anhalt ist stolz auf Paula Löber. Sie hat mit Wissen, Persönlichkeit und viel Herz überzeugt“, sagte Schulze beim Empfang. Mit der Krone trage sie ein Stück Sachsen-Anhalt hinaus in die Welt.

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Paula Löber kam über Kloster Pforta zum Wein

Geboren wurde Löber 1996 in Stendal. Zum Wein fand sie erst später: Ihre Ausbildung absolvierte sie im Landesweingut Kloster Pforta, anschließend studierte sie Land- und Lebensmittelwirtschaft.

Schulze verbindet mit der Wahl ausdrücklich eine Werbebotschaft für die Region. Löber lenke den Blick auf eine der schönsten Gegenden des Landes, sagte er. Wer ihr begegne und neugierig auf ihre Heimat werde, den lade er ein, Saale-Unstrut zu besuchen, durch die Weinberge zu wandern und den Wein zu probieren.

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Den Weinbau im Land kennt Schulze nach eigenen Worten aus seiner früheren Zeit als Landwirtschaftsminister. Die Winzerinnen und Winzer an Saale und Unstrut pflegten eine jahrhundertealte Kulturlandschaft und schafften zugleich hochwertige regionale Produkte, sagte er. Angaben zum weiteren Programm des Empfangs oder zu den Gästen machte die Staatskanzlei nicht.

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