Mehr als 6500 nichtärztliche Beschäftigte des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden bekommen rückwirkend ab Mai 2,5 Prozent mehr Gehalt. Das teilte das Universitätsklinikum am Montag mit. Grundlage ist eine Einigung mit der Gewerkschaft Verdi über den Haustarifvertrag. Bis 2028 steigt das Gehalt schrittweise um weitere 2,5 Prozent. Der Vertrag läuft bis April 2028.
Ab 2028 sinkt die Wochenarbeitszeit auf 38,5 Stunden. Wer freiwillig 40 Stunden arbeiten will, kann das vereinbaren, wenn das Klinikum zustimmt. Außerdem steigen die Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit, der Nachtzuschlag sowie Zulagen für Praxisanleiter, Beschäftigte im Pflegepool und einzelne Berufsgruppen. Auch die Ausbildungsvergütung wird angehoben. Die Regeln zum Ausgleich für die Pflege aus dem bisherigen Vertrag wurden weiterentwickelt, sagte Personalchefin Carola Herklotz.
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Der Änderungstarifvertrag wird gerade ausformuliert. Die Gremien müssen ihn noch freigeben. Der Medizinische Vorstand Uwe Platzbecker nannte das Klinikum einen der größten Arbeitgeber der Region, der mit dem Haustarifvertrag attraktive Arbeitsbedingungen bieten wolle. Das Klinikum ist mit 1433 Betten das größte Krankenhaus der Stadt und das einzige Haus der Maximalversorgung in Ostsachsen.
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