Auf der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 1082 im Geraer Ortsteil Niebra gilt Tempo 30 nun unbefristet. Die Stadt Gera richtet die verkehrsrechtliche Anordnung dauerhaft ein, wie sie am Montag mitteilte. Die Begrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde soll nach Angaben der Stadt die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler sowie alle Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich erhöhen. Zum bisherigen Geltungszeitraum und zum Zeitpunkt des Inkrafttretens machte die Stadt keine Angaben.
Thomas Lenk, Bürgermeister und erster Beigeordneter für Bürgerservice, Ordnung und Umwelt, begründete die Entscheidung mit den Verhältnissen vor Ort. „Mir ist es wichtig, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ernst zu nehmen. Verkehrsmaßnahmen müssen aufgrund der tatsächlichen Gegebenheiten erfolgen“, erklärte er. Er arbeite deshalb eng mit den Ortsteilräten und Bürgern zusammen, um Lösungen zu finden, die vor Ort funktionieren.
Gera warb mehrfach für Tempo 30 in Niebra
Vorangegangen war nach Darstellung der Stadt ein Schriftwechsel zwischen der Stadtverwaltung und dem Landesverwaltungsamt. Die Behörde hatte demnach als Fachaufsicht Bedenken gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung erhoben. Lenk habe daraufhin mehrfach die Rechtsauffassung der Stadt zur Rechtmäßigkeit der Regelung dargelegt und um eine erneute Prüfung sowie um Rücknahme der Bedenken gebeten.
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Inzwischen habe das Landesverwaltungsamt mitgeteilt, dass es an diesen Bedenken nicht mehr festhalte, so die Stadt. Worin die Bedenken im Einzelnen bestanden, teilte die Stadt nicht mit.
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