Sie reden: Die AfD und das BSW im Landtag von Sachsen-Anhalt haben Gespräche aufgenommen. Keine Sondierungsgespräche, betont das BSW, auch um Gerüchte über eine Koalition nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin auszuräumen. Es gehe um Sachfragen und einzelne Projekte.
Worüber Vertreter der AfD und die Fraktionsspitze des BSW reden, dazu schweigen beide Seiten. Es seien bislang kleine Kennenlernrunden. Größere gebe es erst in der kommenden Woche. Inhaltlich verweist das BSW lediglich auf ein Sechs-Punkte-Papier: Bildung, Pflege, Energie, innere Sicherheit, öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Meinungsfreiheit. Überschneidungen existieren entsprechend auch mit CDU, SPD, Grünen und Linken. Mit allen reden will das BSW.
Mehrheiten
BSW spricht mit AfD – die sucht weiter nach Stimmen aus der CDU
Das BSW will mit allen Parteien sprechen, bislang sitzt es nur mit der AfD am Tisch. Und erfüllt ihr erste Wünsche.
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Ulrich Siegmund (AfD) und Claudia Wittig (BSW) vor der Landtagswahl. Inzwischen reden die Fraktionen miteinander.
© Hendrik Schmidt/dpa
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