Wer die Bundespressekonferenz regelmäßig verfolgt, entwickelt ein feines Gehör für die Tonlagen des Ausweichens. Die jüngste Regierungspressekonferenz bot eine besonders geübte Darbietung. Anlass war die Festnahme des ukrainischen Tauchers Vladimir Z. im kroatischen Pula am vergangenen Mittwoch, dem 19. August – unter Umständen, die selbst für einen Fall, der seit Jahren an der Grenze zur Realsatire balanciert, eine neue Qualität erreichen.
Nordstream
Nord-Stream-Verdächtiger an Hollywood-Filmset verhaftet: Bundesregierung schweigt
Er beriet eine Filmcrew über den Nord-Stream-Anschlag, den er wohl selbst ausführte. Nun sitzt Vladimir Z. in Haft. Berlin zuckt mit den Schultern.
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Ein ukrainischer Verdächtiger wurde während Dreharbeiten zu einem Film über die Pipeline-Sprengung gefasst. (Symbolbild)
© Michael Bihlmayer/IMAGO
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